OEAEK Jahresbericht 2025_04 - Flipbook - Page 22
3. ANGESTELLTE ÄRZTINNEN UND ÄRZTE
den Ärztinnen und Ärzte mit ihren Anliegen und
Schilderungen des ärztlichen Arbeitsalltags aufgenommen. Die Videos sind auf den Social MediaPlattformen abrufbar und sollen unterstreichen,
dass der ärztliche Beruf mehr als nur ein Job ist.
Ausblick
Die Bundeskurie angestellte Ärzte ist auch 2026
bestrebt, mit der neuen Bundesregierung konstruktiv zusammenzuarbeiten und Hand in Hand
eine vorausschauende Gesundheitspolitik zu gestalten. Unter genauer Beobachtung steht hierbei das mehrmals unterstrichene, öffentliche
Bekenntnis der Politik zu einer verbindlichen Patientenlenkung nach dem Motto „digital vor ambulant vor stationär“. Diese wichtige Maßnahme
zur Entlastung der Spitalsambulanzen ist im Regierungsprogramm auch festgehalten. Die BKAÄ
wird darauf achten, dass diese für die Ärztinnen
und Ärzten in den Spitälern unerlässliche Strategie sobald wie möglich österreichweit ausgerollt
wird. Damit würde eine jahrelange Forderung der
Österreichischen Ärztekammer erfüllt werden, um
die Gesundheitsversorgung trotz steigender Frequenzen aufrechtzuerhalten. Dazu sei eine bedarfsgerechte Steuerung der Patientinnen und
Patienten notwendig.
Ein Schwerpunkt ist und bleibt die Ausbildung.
Die „Ausbildungsevaluierung neu“ in Kooperation
mit der ETH und HF Partners geht ins vierte Jahr,
das Tool hat sich als äußerst wirksam erwiesen
und zeigt noch viele Handlungsfelder auf, um die
Ausbildung in Österreich mindestens auf jenem
Top-Niveau zu halten, auf dem sie sich eingependelt hat.
Zur Ausbildung gehört auch, wie es danach in der
Karriere weitergeht. Die Bundeskurie angestellte
Ärzte nimmt die Sorgen der Jungärzte ernst und
vor allem, wenn es darum geht, Wartezeiten auf
Ausbildungsplätze, die an manchen Standorten
bis zu einem Jahr gehen können, massiv zu verkürzen. Denn nur so kann verhindert werden, dass
angehenden Ärztinnen und Ärzte das Land verlassen oder erst gar nicht versorgungswirksam
werden. Dazu gehören weiterhin auch die Themen
Bürokratieabbau und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Spitälern insbesondere
durch das Nutzen digitaler Ressourcen, um mehr
Zeit für die Patientenversorgung zu generieren.
Die BKAÄ steht jedenfalls in allen diesen Problemstellungen mit der Expertise und dem Engagement
der angestellten Ärzteschaft zur Verfügung – mit
dem Ziel, das österreichische Gesundheitssystem
mit einer zukunftsorientierten und der Patientenversorgung verp昀氀ichteten solidarischen Gesundheitspolitik auf hohem Niveau abzusichern und die
dafür notwendigen Maßnahmen umzusetzen.