OEAEK Jahresbericht 2025_04 - Flipbook - Page 12
2. THEMEN UND VERANSTALTUNGEN
DER ÖSTERREICHISCHEN ÄRZTEKAMMER
Das ÖÄK-Symposium als Plattform für den internationalen Austausch befasste sich unter anderem mit der Digitalisierung
in der Medizin, mit den Herausforderungen für die Versorgung in der Zukunft sowie mit einer nachhaltigen Absicherung
der solidarischen Gesundheitsversorgung.
ven fachlichen und strukturellen Austausch - mit
dem Ziel einer abgestimmten Weiterentwicklung
der Bildungssysteme, die dem hohen Anspruch
an Qualität, Transparenz und Vergleichbarkeit
gerecht wird. Im Rahmen gemeinsamer Projekte und Foren arbeiten die deutschsprachigen
Ärzteorganisationen daher an der Entwicklung
moderner, zukunftsweisender Bildungsansätze,
etwa zur Förderung ärztlicher und interprofessioneller Kompetenzen, zur Stärkung ärztlicher
Führung oder zur Integration digitaler Lerntechnologien.
ration geht in den kommenden Jahren in Pension. Gleichzeitig wächst unsere Gesellschaft, die
Menschen werden älter und betreuungsintensiver.
Zum anderen würden rund ein Drittel der Medizinerinnen und Mediziner, die in Österreich ein Studium absolvieren, hierzulande nicht versorgungswirksam. Zum Beispiel weil sie nach dem Studium
in ihr Heimatland zurückkehren oder in Länder abwandern, in denen sie attraktivere Arbeitsbedingungen vor昀椀nden. Solchen Entwicklungen müsse sich die Gesundheitspolitik unbedingt stellen,
wenn die Versorgung auf einem hohen Niveau für
die Zukunft abgesichert werden soll, so die ÖÄK.
Aktuelle Ärztestatistik
„Die ärztliche Versorgung steht heute vor zumindest zwei großen Herausforderungen“, lautete das
Fazit nach der Präsentation der jährlichen Ärztestatistik Anfang August. Zum einen sei das der
demogra昀椀sche Trend: Ein hoher Prozentsatz der
Ärztinnen und Ärzte aus der Babyboomer-Gene-
Das Zahlenmaterial, das in seiner Gesamtheit auf
der ÖÄK-Website publiziert wurde (https://www.
aerztekammer.at/daten-fakten), zeigte auf, dass
die Ärzteschaft zum 31.12.2024 eine Kopfzahl von
52.005 Ärztinnen und Ärzte umfasste, ein Plus
von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Alterszusammensetzung habe sich dabei im Laufe